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Klassische Musik und Oper von Classissima

Johann Sebastian Bach

Donnerstag 23. Februar 2017


Brilliant Classics Blog

27. Januar

Brilliant Classics: Neuheiten im Januar 2017

Brilliant Classics BlogJeden Monat erscheinen bei Brilliant Classics hochkarätige Neuproduktionen, interessante Wiederveröffentlichungen, Lizenzaufnahmen und enzyklopädische Sammler-Editionen. Sämtliche in diesem Artikel vorgestellten Titel sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz ab dem 27. Januar 2017 im Handel erhältlich. Sie bieten Klassikvielfalt mit Entdeckergarantie. Georg Philipp Telemann: Telemann Collection Various Artists Epoche: Barock | Werkssammlung Brilliant Classics 95440 (10CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421954400 Rechtzeitig zum Telemann-Jahr 2017 (anlässlich seines 250. Todestages) veröffentlicht Brilliant Classics die „Telemann Collection“. Auf zehn CDs sind die populärsten Kompositionen Georg Philipp Telemanns in hochwertigen Aufnahmen zusammengefasst. Die Sammlung enthält Auszüge aus der Tafelmusik, die vollständigen Scherzi Melodichi, die Pariser Quartette, die Doppelkonzerte mit Flöte, Oboen- und weitere Solokonzerte, Ouvertüren und das Passions-Oratorium „Das selige Erwägen des Leidens und Sterbens Jesu Christi“. Ausgewiesene Fachleute wie Pieter-Jan Belder, Jed Wentz, Erik Bosgraaf usw. bürgen für höchste Interpretationsqualität. Die zusammengefassten Aufnahmen entstanden zwischen 1989 und 2015 und wurden ausnahmslos auf historischem Instrumentarium eingespielt. ♦ Johann Sebastian Bach: 6 Suites for Cello Solo István Várdai Epoche: Barock | Kammermusik Brilliant Classics 95392 (2CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421953922 Die sechs Cellosuiten Johann Sebastian Bachs gelten (gemeinsam mit seinen Sonaten und Partiten für Violine solo) als unerreichte Höhepunkte der abendländischen Musik: eine sublime Verbindung von Virtuosität und Musikalität in einer perfekten Form. Der Ungar István Várdai gehört zu den talentiertesten und gefragtesten Cellisten seiner Generation. Várdais technisch makelloses Spiel, sein bemerkenswert schöner, warmer Celloklang und seine natürliche Intuition für das Wesen der Musik bilden die Grundlage für eine der interessantesten Neuaufnahmen der Cellosuiten der letzten Jahre. ♦ Joseph Bodin de Boismortier: Sonatas Opp. 44 & 91 · Suites Op. 35 Jed Wentz, Traversflöte Musica Ad Rhenum Epoche: Spätbarock/galanter Stil | Kammermusik Brilliant Classics 95366 (3CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421953663 Die Musik Joseph Bodin de Boismortiers folgte nur den Idealen von Eleganz und Schönheit und war damit ganz und gar französisch, dem Ancien Régime verpflichtet. Was aus heutiger Sicht oberflächlich klingt, ist jedoch in der Umsetzung formvollendete Unterhaltungsmusik, im besten Sinne. Jed Wentz und seine Musica Ad Rhenum haben sich drei herausragenden Sammlungen de Boismortiers mit Spielfreude und Hingabe gewidmet: Sie musizieren die Suiten opp. 35 und 91 und die Sonaten op. 44 mit derselben Brillanz, mit der sie vor fast 300 Jahren komponiert wurden. ♦ Angelo Michele Bartolotti · Estienne le Moyne · Robert de Visée: L’Art du théorbiste — Music for theorbo Simon Linné Epoche: Barock | Theorbenmusik Brilliant Classics 95392 (2CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421954264 Durch ihren zweiten Wirbelkasten und einen verlängerten Hals erlangt die Theorbe einen warmen, vollen Klang. Sie war vor allem in Italien (als „Chitarrone“) und Frankreich (als „Théorbe des pièces“) verbreitet und wurde vorwiegend als Ensemble-Instrument eingesetzt, deutlich seltener solistisch. Der schwedische Lautenist und Theorbenspieler Simon Linné hat sich der vollständigen Theorbenmusik des Italieners Angelo Michele Bartolottis , eines vergessenen Meisters des 17. Jahrhunderts, angenommen. Seine filigranen Werke werden durch Kompositionen von Robert de Visée und Estienne le Moyne ergänzt. ♦ Alma Mahler · Patrizia Montanaro: Lieder und Gesänge · Canto di Penelope Catharina Kroeger, Sopran Monica Lonero, Klavier Epoche: Spätromantik · zeitgenössische Musik | Lied Brilliant Classics 95469 (CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421954691 Bevor Gustav Mahler seiner Verlobten Alma Schindler (später Alma Mahler, zuletzt Alma Mahler-Werfel) das Komponieren ausdrücklich verbot, schrieb die junge Frau überaus kühne und originelle Werke. Sie hatte Unterricht bei Alexander von Zemlinsky genossen und entwickelte rasch eine beachtliche Technik. Aus ihrem Œuvre sind leider nur einige Lieder erhalten, die zwischen 1899 und 1901 entstanden. Die Sopranistin Catharina Kroeger hat mit ihrer vertrauten Duopartnerin Monica Lonero 14 Lieder Alma Mahlers aufgenommen. Ergänzt werden sie von der Kantate „Canto di Penelope“ der zeitgenössischen italienischen Komponistin Patrizia Montanaro . ♦ Giovanni Battista Pescetti: Complete Keyboard Music Paolo Bottini, Orgel & Cembalo Epoche: Barock | Musik für Tasteninstrumente Brilliant Classics 95438 (2CD) → amazon.de | → jpc.de EAN: 5028421954387 Zu Lebzeiten vor allem als Opernkomponist in Venedig und in London gefeiert, wo er zwischenzeitlich zum ernstzunehmenden Händel-Rivalen avancierte, komponierte Giovanni Battista Pescetti auch ein originelles, aber wenig beachtetes Werk für Orgel und Cembalo. Paolo Bottini legt nun eine neue Gesamtaufnahme des Œuvres für Tasteninstrumente Pescettis vor. Das Besondere: Bis auf eine Ausnahme bei der Sonate Nr. 10 in h-Moll, spielte Bottini auch die „Sonate per Gravicembalo“ an der Orgel ein, um die ausdrucksstarken, melodischen Qualitäten der Kompositionen besser herausarbeiten zu können.

ouverture

20. Februar

Sølvguttenes favoritter (Lawo)

Der Sølvguttene Knabenchor aus Oslo wurde 1940 durch Torstein Grythe gegründet und von ihm auch viele Jahre erfolgreich musikalisch vorangebracht. Seit 2004 ist Fredrik Otterstad der Leiter des renommierten Ensembles, das zum norwegischen Medienhaus NRK gehört. Derzeit gehören etwa 130 Jungs und junge Männer dem Knabenchor an; etwa 90 von ihnen singen im Konzertchor. Sagenhafte 150 Auftritte bestreiten die Burschen alljährlich. Sølvguttene geht regelmäßig auf Konzertreisen im In- und Ausland, und hat zahlreiche CD eingespielt. „Vi har ofte fått spørsmål fra publikum etter konserter om hvorvidt vi har kveldens repertoar på CD, og alt for ofte har svaret vært nei. Men nå er den her: Sølvguttenes egne favoritter. God fornøyelse!“, schreibt der Chor im Geleitwort zu seinem jüngsten Album. Zu diesen Favoriten, die der Chor gern in seinen Programmen singt, gehö- ren neben Werken norwegischer Komponisten geistliche und weltliche Chorsätze aus aller Welt, beispielsweise das berühmte Ave verum corpus von Wolfgang Amadeus Mozart, Jesus bleibet meine Freude von Johann Sebastian Bach, das Cantique de Jean Racine von Gabriel Fauré oder der grandiose Hallelujah-Chor aus dem Messias von Georg Friedrich Händel. Die jungen Choristen singen mit Elan. Allerdings erscheint die Chorleistung derzeit, nun ja, ausbaufähig. Lautstärke ist halt nicht alles. Dynamik bedarf auch einer gewissen Flexibilität, einer schnellen Reaktion auf die Vorgaben des Dirigenten; in diesem Falle vermisst man nicht zuletzt ein gepflegtes Piano. Und bei schnellen Passagen leidet die Homo- genität. Außerdem fällt neben den schönen Stimmen leider auf, dass die Intonation zum Ende so mancher Phrase hin abrutscht. Ein Genuss ist das nicht, schade! 




ouverture

19. Februar

Nigel Kennedy - My World (Neue Meister)

Im Dezember 2016 wurde Nigel Kennedy 60 Jahre alt – und als ganz besonderes Geburtstagsgeschenk veröffentlichte der Geiger wenig später ein neues Album. Er spielt eigene Kompositionen, und nimmt das Publikum mit in seine ganz eigene musikalische Welt. Dort hat Klassik ebenso ihren Platz wie Jazz; und die Freunde vom Oxford Philharmonic Orchestra unter Leitung von Yuri Zhislin musizieren gemeinsam mit einer Band. Zu hören sind rings um Geiger Nigel Kennedy also auch Joseph Sanders, Oboe, Bartek Glowacki, Akkordeon, Doug „Allergic“ Boyle, Julian „Das Kid“ Buschberger und Rolf „Die Kobra“ Bussalb, Gitarre, Tomasz „Insomnia“ Kupiec, Bass, Adam „Golonka“ Czerwinski, Drums und Orphy Robinson, Vibraphon und Percussion.  Stilistisch sind alle Beteiligten erstaunlich flexibel. Das ist gut so, denn Nigel Kennedy interessiert sich nicht für Genre-Grenzen. Vielleicht spielt er gerade deshalb seit Jahren vor ausverkauften Häusern; seine Musik begeistert Jugendliche ebenso wie das „klassische“ Klassikpublikum. Seine Einspielung von Vivaldis Vier Jahreszeiten aus dem Jahre 1989 war das meistverkaufte Klassikalbum aller Zeiten, und auch Kennedy plays Bach, erschienen im Jahre 2000, hat dazu beigetragen, Hörgewohnheiten zu hinterfragen und zu verändern.  „My world“ kann man als eine erste Bilanz seiner künstlerischen Lauf- bahn lesen: Mit seinen Werken berichtet der Geiger über Begegnungen, die ihn als Musiker geprägt, und Vorbilder, die ihn beeinflusst haben. Tief verneigt er sich beispielsweise vor Yehudi Menuhin, der ihm nicht nur den Weg zur Musik von Johann Sebastian Bach gewiesen habe: „He also paid for my education at his school so without hin I would probably not be playing classical music at all. One should add that his idealism and believe, that all people were equal, set him apart from many of his contemporaries.“ Weitere Stücke widmet Kennedy Isaac Stern, Stéphane Grapelli, dem mittlerweile verstorbenen Jazzgitarristen Jarek Śmietana und Mark O'Connor, „one of the most important violinists alive“. Wie sie ihn jeweils inspiriert haben, das zeigt auf unverwechselbare Art und Weise Kennedys Musik. Komplettiert wird das Album durch eine Suite zum Bühnenstück Die Drei Schwestern von Anton Tschechow, die Kennedy für eine Inszenierung seiner Frau Agnieszka geschrieben hat. 



Crescendo

14. Februar

Zum Tod von Nicolai Gedda

Als sein Tod bekannt wurde, war er bereits einen Monat vergangen. Es passte zu diesem diskreten und zurückhaltenden Mann, den viele den Jahrhunderttenor nannten. „Ich sehe aus wie ein ordentlicher Bankbeamter aus Stockholm“, lachte Nikolai Gedda im Gespräch in seinem Haus am Genfer See. „Ich wollte niemals den Star spielen.“ Brauchte er auch nicht. Sein silbrig heller Tenor, der mühelos, mit unbeschwerter Eleganz und Präzision in höchsten Sphären schwebte, ohne je die Grenze vom Sentiment zur Sentimentalität zu überschreiten, ließ ihn strahlen. Wenn nötig in sieben Sprachen, denn Gedda sprach fließend Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch und Tschechisch. Und natürlich Schwedisch. Sie waren das Erbe einer bewegten Kindheit in Leipzig und Stockholm, wo er als uneheliches Kind zunächst ins Waisenhaus und dann in die Obhut einer Tante und eines russischen Stiefvaters kam. Seine leiblichen Eltern meldeten sich erst, als er berühmt war: „Das war bitter. Mein Vater hat geprahlt mit mir. Meine leibliche Mutter soll, wie man mir erzählte, einmal nach einem Konzert hinter die Bühne gegangen sein. Sie hat nichts gefragt, nur ihre Hand ausgestreckt und meine Kleidung berührt. Doch ich bemerkte sie nicht.“ Wichtige Mentoren wurden ihm der legendäre EMI-Produzent Walter Legge und Herbert von Karajan, dem er kritisch gegenüberstand. „Ich habe viel von ihm gelernt. Aber er war kalt, egozentrisch, machthungrig und unpersönlich“, sagte er im Interview. „Alles war seine Show … Wir waren Teil der Maschinerie, hatten Angst vor ihm. Stimmen waren Karajan egal … Er konnte von einer Stimme besessen sein, wollte aber dann, dass man Partien sang, die einem auch schaden konnten. Viele Karrieren hat er dadurch, wenn nicht zerstört, so doch verkürzt.“ Geddas Laufbahn aber nicht. Von Bach über Mozart, Schubert, italienischen Belcanto und französisches Opernfach bis hin zur Wiener Operette reichte sein Repertoire. Singen war wie eine Therapie, räumte er ein. Mit jeder Rolle gelang ihm immer mehr, sich von seiner großen Schüchternheit zu befreien. „Leidenschaft, das können alle“, schrieb Arnold Schönberg. „Aber Innigkeit, die keusche höhere Form der Gefühle, scheint den meisten Menschen versagt zu sein.” Nikolai Gedda nicht. In über 80 Opernproduktionen lebt er weiter. Von Teresa Pieschacón Raphael

Johann Sebastian Bach
(1685 – 1750)

Johann Sebastian Bach ( 21. Märzjul 1685 - 28. Juli 1750) war ein deutscher Komponist sowie Orgel- und Klaviervirtuose des Barock. Er gilt heute als einer der bekanntesten und bedeutendsten Tonschöpfer, dessen Musik spätere Komponisten wesentlich beeinflusst hat und dessen Werke auch in zahllosen Bearbeitungen präsent sind. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts gehören seine Werke weltweit zum festen Repertoire der klassischen Musik. Zu Lebzeiten wurde Bach als Virtuose, Organist und Orgelinspektor hochgeschätzt, allerdings waren seine Kompositionen nur einem relativ kleinen Kreis von Musikkennern bekannt. Nach Bachs Tod gerieten seine Werke jahrzehntelang in Vergessenheit und wurden kaum noch öffentlich aufgeführt. Nachdem die Komponisten der Wiener Klassik sich mit Teilen von Bachs Werk auseinanderzusetzen begannen, setzte mit der Wiederaufführung der Matthäus-Passion unter Leitung von Felix Mendelssohn im Jahre 1829 die Wiederentdeckung Bachs in der breiten Öffentlichkeit ein.



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